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Warum taufen?

„Wie neu geboren“ kann sich fühlen, wer nach anstrengendem Tun ein Bad genommen hat: erfrischt, befreit, mit neuem Elan versehen...
 
Das Christsein beginnt mit einem Bad, dem Bad der Taufe. Dieses Bad ist äußeres Zeichen einer inneren Erneuerung. Hier wird der Mensch – wie es Jesus nach dem Johannesevangelium sagt – „von neuem geboren“. In der physischen Geburt hat er als Glied der einen Menschheit das Licht der Welt erblickt. In sie ist er hineingeboren und damit auch in das, was sie von Anfang an und immer wieder prägt. Zum Erbe, das ihm damit zu Eigen wird, gehört auch die Abwendung von Gott und den von ihm geschenkten Lebensmöglichkeiten. Nur in und durch Jesus Christus wurde diese Prägung überwunden und in seinem Tod und seiner Auferstehung allen zugänglich gemacht. In der Taufe wird ein Mensch in die Gemeinschaft mit diesem neuen Menschen hineingeboren. Er erhält in Christus Anteil am Leben des dreifaltigen Gottes, damit er im Sinne des Schöpfers leben und im Tod zu vollendetem Leben gelangen kann. Er wird damit Glied der Kirche, in der diese Beziehung gemeinsam gelebt, intensiviert und immer wieder erneuert wird. Der Mensch wird „von neuem geboren... aus Wasser und Geist“ (Joh 3,3.5).

Wer als Erwachsener zum Glauben an Jesus Christus als den Erlöser der Welt und das Ziel aller Wege gefunden hat, bittet selber um die Taufe und wird durch sie in die Gemeinschaft mit Christus in der Kirche aufgenommen.

Eltern sind bemüht, ihrem Kind weiterzugeben, was ihnen selber wichtig ist. Wenn sie im Glauben wissen, dass ihnen in Jesus Christus der Schöpfer alles Lebens selber nahe gekommen ist, werden sie die Beziehung zu ihm auch ihrem Kind weitergeben wollen. Sie nehmen es hinein in die Gemeinschaft der Kirche, in der sie diese Nähe immer wieder erfahren; sie lassen ihr Kind taufen.