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Rudolf Schwarz

Rudolf Schwarz

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Architekt einer

anderen Moderne

 

 

 geboren am 15. Mai 1897 in Straßburg

1914 – 1919 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg – Abschluss als Dipl.-Ing.

dabei auch Teilnahme an Vorlesungen in Katholischer Theologie, Geschichte und Philosophie an der Universität Bonn

1919 – 1923 Ausbildung zum Regierungsbaumeister beim Hochbauamt des Preußischen Regierungspräsidiums Köln mit Abschluss in Berlin

dabei auch Gasthörer an der Universität Köln für Kunst-geschichtliche Übungen

1923 Promotion an der Technischen Hochschule Berlin zum Dr.-Ing. mit einer Arbeit über Frühtypen der rheinischen Kleinkirchen

1923 – 1924 Meisterschüler von Hans Poelzig an der Berliner Akademie der Künste

1924 „Burgbaumeister“ von Burg Rothenfels am Main, einem Sitz der katholischen Jugendbewegung Quickborn. Beginn der Mitarbeit an der Zeitschrift Die Schildgenossen, Zeitschrift aus der Katholischen Lebensbewegung

1925 Dominikus Böhm holt ihn als Regierungsbaumeister und Lehrer an die Bau- und Kunstgewerbeschule in Offenbach am Rhein

1927 Schwarz wechselt an die Kunstgewerbeschule Aachen und leitet diese als Direktor und Professor bis zur Schließung durch die Nationalsozialisten im Jahre 1934

Er wird neben Josef Aussem und Romano Guardini Mitherausgeber der Zeitschrift Die Schildgenossen

1934 – 1940 freier Architekt in Offenbach und Frankfurt

1941 – 1944 versch. Positionen als Landesplaner in Lothringen

1944 – 1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft

1946 – 1952 Generalplaner für den Wiederaufbau von Köln

1949 Professorentitel durch die Landesregierung NRW

1951 Hochzeit mit der 25 Jahre jüngeren Architektin Maria Lang

1953 – 1961 Schwarz nimmt seine Lehrtätigkeit als ordentlicher Professor für Städte- und Kirchenbau an der Kunsthochschule Düsseldorf auf

1955 wird er Mitglied der Akademie der Künste Berlin

verstorben am 3. April 1961 in Köln


Auszug aus dem Werkverzeichnis

1929 – 1930 Pfarrkirche St. Fronleichnam in Aachen
Prominentes Beispiel des „Neuen Bauens“ in der Weimarer Zeit

1946 – 1948 „Hauptplanleger“ für den Wiederaufbau der
Paulskirche in Frankfurt

1949 – 1955 Wiederaufbau des Gürzenich in Köln unter
Einbeziehung der Ruine der Kirche St. Alban

1952            Gutachter, mit eigenem Entwurf, zum
Wiederaufbau des Folkwang Museums in Essen

1954 – 1957 Pfarrkirche St. Franziskus, Essen-Bedingrade und

                    Pfarrkirche St. Andreas, Essen-Rüttenscheid

1956 – 1959 Pfarrkirche St. Antonius, Essen-Frohnhausen