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Nacht der offenen Gotteshäuser


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"Haben wir einen neuen Kreuzweg?"
Nein natürlich nicht, nur, in ein anderes Licht gesetzt, ohne Ablenkung, im dunklen Gang... Das sieht manches anders aus...

Das konnten alle begeisterten Besucher und Besucherinnen unserer Kirche in der Nacht der offenen Gotteshäuser am 24. September 2010 feststellen:

Fotoimpressionen: Klick hier

Diese Kirche sah ganz anders aus als sonst. Draußen lud das Feuer, an dem Stockbrot gebacken wurde ein, negierieg einzutreten.

Ob durch den Antonius-Stollen oder den Haupteingang: Spannend war es auf jeden Fall. Die Foto-Ralleye führte durch die ganze Kirche und machte aufmerksam auf Dinge, die man oft übersieht und jetzt neu erkennen konnte. Kohlebilder: Tja, nicht nur das Papier war nachher schwarz, auch viele Kinderhände und Gesichter! Genau wie die der Bergleute früher, von denen und deren Arbeit die beiden Herren van den Berg (Initiativkreis Bergbau und Kokereiwesen) vieles zu erzählen wussten.

Wer über die Geschichte des Ruhrgebiets mehr wissen wollte, vergrub sich in der Buchausstellung oder ließ die Bilder der Beamerinstallation auf sich wirken.

Sehr wirkungsvoll war es auch, mit dem Helm und der Grubenlampe auf dem Kopf durch den 50 m langen Antonius-Stollen zu gehen und dann auf den in lebendiges glutrotes Licht getauchten Altar zuzulaufen. All das wurde begleitet vom erfrischenden, mitreißenden, wohltuenden, gut abgestimmten Gesang und der musikalischen Begleitung durch die Chöre (Kirchenchor "Zur Heiligen Familie" unter Leitug von Judith Horstschäfer, Chor und Band "Young People" unter Leitung von Rainer Stemmermann, "Con brio" unter Leitung von Simone Hirsch-Bicker, der Band "Pustefix" unter Leitung von Jörg Peitzmeier). Das alles konnte sich mal wieder sehen und hören und schmecken lassen:  Denn neben dem Stockbrot wurden auch die Schmalzstullen nicht verschmäht.

"Glut - Gold - Glaube" - unsere Kirche unter diesem Motto: Das fasste vieles von dem zusammen, was das Leben im Ruhrgebiet aber auch das Glaubensleben hier ausmacht.
Die Glut der Hochöfen, das schwarze Gold in der Erde und das Gold der Madonna im Dom, der bodenständige Glaube der Bergleute ...

Doch was wäre das beste Motto, was wären die besten Ideen, wenn es nicht Menschen gäbe, diese umzusetzen.
Wer sich auf die Nacht der offenen Gotteshäuser einlässt, der muss schon glühen, sich anstecken lassen.
Der bringt in sich und den Augen anderer etwas zum Glänzen, der glaubt ... an die Idee von offener Kirche ... von offenen Herzen ...

Allen, die mit Rat und Tat, mit Hand und Herz am 24.9.2010 unsere Kirche wieder zu einer der meistbesuchten in dieser Nacht gemacht haben, sei an dieser Stelle noch einmal von ganzem Herzen Dank gesagt!!!